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Japan

Werkstatt für Menschen mit Behinderung (Hiroshima)

Der/die Freiwillige unterstützt die Mitarbeiter/innen bei der täglichen Arbeit in der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen.

  • 10-12 Monate

  • Eigenbeitrag

  • Flugkosten werden gestellt

  • Unterkunft / Verpflegung werden übernommen

  • Es gibt Taschengeld

Angeboten von

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Ort:

Die Körperschaft der öffentlichen Wohlfahrt Akinosato befindet sich in Yano im Stadtteil Aki-ku, dem östlichsten der Stadtteile von Hiroshima. Die nächstgelegene Bahnstation ist Kaitaichi. Mit dem Zug dauert es weniger als 10 Min. zur Hiroshima Station. Der Ort liegt etwa 9 km vom Peace Park in Hiroshima entfernt.

Einsatzstelle:

Die Einrichtung wurde als Vereinigung von drei ehemals selbständigen kleineren Einrichtungen im Stadtbezirk Aki gegründet. Das Haus Mori no Kobo AMA wurde im August 2012 eröffnet. Die Körperschaft betreibt insgesamt zwei Einrichtungen für die Tagesbetreuung von Menschen mit Behinderungen sowie eine Einrichtung für Kurzaufenthalte. Das Besondere ist, dass sowohl Menschen mit geistiger Behinderung als auch solche mit psychischen Krankheiten hier betreut werden. Diese Menschen würden anderweitig nur äußerst schwierig eine Stelle finden. In den Einrichtungen erhalten sie ein Selbständigkeitstraining und es werden Arbeiten ausgeführt, die ihnen ein nahezu selbständiges Leben ermöglichen. Die Einrichtung unterstützt die Arbeit von Behinderten und gibt ihnen die notwendige Hilfe im täglichen Leben. Die von den Nutzern hergestellten Produkte werden an Firmen verkauft sowie in der umgebenden Region und innerhalb der Einrichtung angeboten.

Aufgaben für die Freiwilligen:

In den zwei Einrichtungen helfen gelegentlich freiwillige Betreuerinnen und Betreuer aus der Region. Sie unterstützen die Nutzer/innen vor allem, indem sie gemeinsam mit ihnen arbeiten. Die Nutzer arbeiten von 10 bis 16 Uhr (einige auch nur bis 15 Uhr) in der Werkstatt. Deshalb soll auch der/die Freiwillige in dieser Zeit bei ihnen sein.
Die Aufgabe des/der Freiwilligen ist es, die Mitarbeiter/innen bei ihrer Arbeit und Nutzer/innen bei den Freizeitaktivitäten zu unterstützen. In der Werkstatt sind die Aufgaben der Klient/innen je nach Saison Folgende: das Zusammenknüllen von Zeitungspapier in Beutel als Polstermaterial; Beschichtungen von Milch Verpackungen lösen um daraus Papier herzustellen; Kleidungstücke sortieren; von hergestellten Handtüchern überstehende Faden abschneiden; Fahrtjobs mit Mitarbeitern, um Produkte der Einsatzstelle auszuliefern; Ball spielen mit Klienten, die Pflege der Blaubeersträucher usw.
Außerdem gibt es in einer Einrichtung zweimal wöchentlich nachmittags Aktivitäten für die Freizeitgestaltung. In der Einrichtung finden über das ganze Jahr verschiedene Veranstaltungen statt, unter anderem das Blaubeer-Fest, eine Blaubeer-Verkaufsmesse, ein Weihnachtskonzert, einmal im Jahr eine Studienreise (Oktober oder November) über zwei Tage mit einer Übernachtung, und weiteres. Dabei soll der/die Freiwillige die Mitarbeiter unterstützen, wo es notwendig ist. Ziel ist es, über diese Arbeiten und Veranstaltungen einen Kontakt zu den Behinderten aufzubauen und zu vertiefen, mit dem ihr Leben bereichert wird.

Besonderheiten:

Die/der Freiwillige benötigt keine besonderen Qualifikationen, um in der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen mitzuarbeiten. Aufgeschlossenheit gegenüber der Arbeit mit den Klient/innen ist jedoch notwendig. Außerdem sollte die/der Freiwillige einsatzfreudig sein und sich dem japanischen Arbeitsumfeld anpassen können. Der/Die Freiwillige/r ist der/die einzige Freiwillige in der Einsatzstelle, nicht aber in Hiroshima.

Unterkunft:

Der Freiwillige wohnt gemeinsam mit einem Mitfreiwilligen einer anderen Einsatzstelle in einem älteren zweistöckigen Wohnhaus in der Nähe des Bahnhofs Kaitaichi. Das Haus gehört der Familie zweier Nutzer*innen. Die Familie wohnt im Nachbarhaus. Die Einrichtung ist innerhalb von 20 Minuten zu Fuß zu erreichen. Der Freiwillige kann sich bei der Einrichtung ein Fahrrad leihen.

Verpflegung:

An Tagen, an denen die Einrichtung geöffnet ist (i.d.R. Montag bis Freitag), wird das Mittagessen von der Einrichtung gestellt. Für die anderen Mahlzeiten wird ein Verpflegungsgeld ausgezahlt, mit dem sich der/die Freiwillige selbst versorgt.
Wenn vereinbart wird, dass die Verpflegung über Sachleistungen gewährleistet wird, so besteht generell kein Anspruch auf Auszahlung von Verpflegungsleistungen, auch nicht bei Abwesenheit von der Einsatzstelle (z.B. Urlaubstage). Während der Seminartage besteht nur Anspruch auf Verpflegung durch ijgd, nicht zusätzlich durch die Einsatzstelle.

Taschengeld:

Das Taschengeld in Höhe von 30.000 Yen wird von der Einsatzstelle ausgezahlt. Weitere Forderungen für Taschengeld haben keine Geltung. Zusammengerechnet mit dem Verpflegungsgeld stehen dem/der Freiwilligen etwa 50.000 Yen pro Monat zur Verfügung.

Arbeitszeiten & Urlaubstage:

Die Arbeitszeit ist von Montag bis Freitag von 8:30 Uhr bis ca. 17:15 Uhr. Da die Einrichtung normalerweise Samstag und Sonntag geschlossen ist, sind diese Tage frei. Bei Veranstaltungen, die laut Jahresplan am Samstag stattfinden, ist dieser Tag jedoch ein Arbeitstag. Weiterhin gibt es freie Tage an öffentlichen Feiertagen sowie besonderen Schließtagen der Einrichtung (Mitte August zu den Sommerferien und im Dezember/Januar zum Jahreswechsel). In der letzten Arbeitsstunde hat der Freiwillige Zeit und einen Platz im Büro, um selbständig japanisch zu lernen. Der/dem Freiwilligen stehen 26 Tage Urlaub zu. Die/der Freiwillige erhält 12 Urlaubstage über das Jahr verteilt und 14 Urlaubstage am Dienstende.

Sprachkurs:

Wird seitens der Einsatzstelle nicht angeboten, allerdings hat der Freiwillige die Möglichkeit, die letzte Stunde des Arbeitstages mit Selbststudium im Büro zu verbringen. Außerdem gibt es in der Nähe des Kaitaichi-Bahnhofs ein kostenloses Teetrinken mit anderen Japanisch-Lernenden und japanischen Freiwilligen. Außerdem bestand für die ehemaligen Freiwilligen die Möglichkeit, bei einer Englisch-Nachhilfelehrerin für Mittelschüler für ein wenig Unterstützung in ihrem Englisch-Unterricht etwas Japanisch beigebracht zu bekommen.

Den Freiwilligendienst in Japan bietet ijgd Berlin e.V. in Kooperation mit dem Deutsch-Japanischen Friedensforum Berlin e.V. an.

Weitere Informationen und Erfahrungsberichte findest du hier.

Den Bewerbungsbogen findest du hier.

Bei Fragen melde dich einfach unter der Tel. 030-6120313-40 oder schreibe eine E-Mail an ifd.berlin@ijgd.de.

Japan kurzinfos

  • Offizieller Name

    Japan

  • Klima

    Im Norden gemäßigtes Klima; in der Mitte und im Süden gemäßigt bis subtropisch; Taifun-Saison im Sommer

  • Bevölkerung

    127 Millionen

  • Sprache

    Japanisch

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Angeboten im Rahmen von
Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD) .

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  • bei Ausreise zwischen 18 und 26 Jahren alt bist
  • Japanischkenntnisse sind vorteilhaft, aber nicht vorausgesetzt

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    127 Millionen

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    Im Norden gemäßigtes Klima; in der Mitte und im Süden gemäßigt bis subtropisch; Taifun-Saison im Sommer

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