Hier findet ihr Antworten auf eure Fragen

Freiwilligendienst - was ist das eigentlich?

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  • Weltwärts oder Internationaler Jugendfreiwilligendienst – welches ist das richtige Programm für mich?

    Bei uns findest du Projekte, die staatlich gefördert sind oder auch ohne jegliche Förderung auskommen. Bei den staatlich geförderten Programmen unterscheiden wir zwischen dem Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) und dem weltwärts-Dienst. Beide Programme bieten ähnliche Konditionen und Arbeitsbereiche wie die Freiwilligendienste FSJ und FÖJ. 

     

    Das weltwärts-Programm ist finanziell besser ausgestattet, fordert deshalb aber auch nach deinem Freiwilligendienst, dass du dich weiterhin engagierst und deine gemachten Erfahrungen in deiner Heimat einbringst. Außerdem unterscheiden sich die Programme in geringem Umfang in der Höhe des gewünschten Spendenbeitrags, des maximalen Höchstalters, den teilnehmenden Ländern und in der Projektauswahl. 

     

    Darüber hinaus findest du bei uns auch privatfinanzierte Freiwilligendienste ab zwölf Wochen. Bitte nimm zur Kenntnis, dass diese Projekte außerhalb des staatlich geförderten Rahmens durchgeführt und daher von dir selbst finanziert werden müssen. Dafür haben sie eine kürzere Vorlaufzeit und sind daher auch kurzfristiger realisierbar.

  • Was ist weltwärts?

    Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bietet seit 2008 den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts an. Jährlich reisen rund 3.500 Freiwillige mit verschiedenen Organisationen in Länder des Globalen Südens, um sich dort gemeinsam mit den lokalen Partnerorganisationen in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Kultur, Landwirtschaft, Menschenrechte oder Umwelt einzusetzen.

     

    Weltwärts ist als Lerndienst für alle Beteiligten konzipiert. Somit lernst du Neues über dein Einsatzland, die Kultur und dich, aber auch die Menschen in den Projekten lernen von dir. Die interkulturelle Erfahrung steht im Mittelpunkt. Damit auch dein Umfeld in Deutschland lernen kann, ist gewünscht, dass du nach deiner Rückkehr diese Erfahrungen in deinem Umfeld teilst. Neben dem Austausch von Nord nach Süd ist es seit 2013 auch möglich, dass junge Menschen aus dem Globalen Süden für einen Freiwilligendienst nach Deutschland kommen und ähnliche Erfahrungen sammeln wie du im Ausland.

  • Was ist der Internationale Jugendfreiwilligendienst (IJFD)?

    Das Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bietet seit 2011 den Lern- und Bildungsdienst Internationaler Jugendfreiwilligendienst – kurz IJFD – an. Jährlich reisen rund 3.000 Freiwillige mit verschiedenen Organisationen in fast alle Länder der Welt. Du kannst den IJFD im europäischen Ausland, Australien oder den USA machen, aber auch in Afrika, Asien und Lateinamerika. Der Einsatz findet in sozialen oder ökologischen Bereichen, im Bildungswesen, in der Kultur, im Sport, in der Denkmalpflege oder in der Friedens- und Versöhnungsarbeit statt.

     

    Im Lern- und Bildungsdienst erwirbst du soziale und interkulturelle Kompetenzen, die dir auch noch nach deinem IJFD oft weiterhelfen werden. Du engagierst dich für andere Menschen und Gesellschaften, lernst neue Sprachen und Kulturen kennen, und lernst so, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Zudem lernst du einen Arbeitsbereich genauer kennen, was vielen bei der beruflichen Orientierung hilft.

  • Gibt es auch Freiwilligendienste, die kürzer als sechs Monate sind?

    Neben staatlich geförderten Freiwilligendiensten bieten unsere Mitglieder mitunter auch privatfinanzierte Dienste ab zwölf Wochen an. Auch bei diesen kürzeren Diensten ist uns die Qualität der Projekte besonders wichtig. Schließlich soll es sowohl für dich als auch für die Menschen in dem Projekt vor Ort eine gute Erfahrung werden und nicht negativ behaftet sein.

     

    Aus diesem Grund wirst du bei uns keine privatfinanzierten Projekte im Bereich der Beziehungsarbeit (Arbeit mit Schutzbefohlenen, also beispielsweise mit Kindern) finden. Die Auswirkungen von häufig wechselnden Bezugspersonen sind zu negativ, als das wir das unterstützen können.

     

    Weiterhin ist auch bei den kürzeren Diensten ein Coaching in Form einer pädagogischen Betreuung inklusive Vor- und Nachbereitung sowie einer Begleitung durch Mentor*innen vor Ort verpflichtend. Dich ohne jede Vorbereitung in ein Projekt zu schicken, wäre nicht schlau, sondern verantwortungslos, und würde sich negativ auf dich und das Projekt auswirken.

  • Was ist der Unterschied zwischen einem Freiwilligendienst, Freiwilligenarbeit und einem Freiwilligen Internationalem Jahr?

    Auf freiwillig-freiwillig verwenden wir die Begriffe Freiwilligendienst und Freiwilliges Internationales Jahr (FIJ) synonym. Beides meint dasselbe. Es sind lediglich unterschiedliche Begrifflichkeiten für ein und dieselbe Sache, wobei FIJ der neuere Begriff ist. Nähere Informationen zur FIJ-Initiative findest du hier.

     

    Den Begriff Freiwilligenarbeit findest du bei uns nicht, da dieser ausschließlich von kommerziellen Anbietern genutzt wird. Die gemeinnützigen Vereine sprechen vom Freiwilligendienst oder dem FIJ.

  • Was bringt ein Freiwilligendienst?

    Ein Freiwilligendienst oder auch Freiwilliges Internationales Jahr, oder auch Freiwilligendienst genannt, ist eine einzigartige Erfahrung, die dich dein ganzes Leben lang bereichern wird. Durch deine Mitarbeit in einem gemeinnützigen Projekt im Ausland unterstützt du lokale Strukturen und kulturellen Austausch auf beiden Seiten. Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit erhälst du zudem nicht nur Einblicke in andere Lebensrealitäten, sondern erfährst auch Vieles über dich selbst. Ganz nebenbei kannst du eine neue Sprache lernen, erfährst wie es ist, auf eigenen Beinen zu stehen und dich in neuen Situationen zurecht zu finden.

     

  • Was ist der Unterschied zwischen einem Freiwilligen Internationalen Jahr und Voluntourismus?

    Auf den ersten Blick erscheinen Freiwilligendienst (Freiwilliges Internationales Jahr - FIJ) und Voluntourismus gar nicht so unterschiedlich. Das liegt sicherlich auch daran, dass viele Anbieter des Voluntourismus so auftreten, als wäre ihr Angebot eine Art Freiwilligendienst. Auf freiwillig-freiwillig wirst du allerdings keine Voluntourismus-Angebote finden:

     

    Zwar ist Voluntourismus wesentlich flexibler gestrickt als ein klassischer Freiwilligendienst, aber das ist nicht unbedingt vorteilhaft. Die fehlende Vorbereitung schlägt sich spätestens vor Ort negativ auf deine Zeit aus, da du wirklich ohne jegliche Vorbereitung (meist auch ohne wirkliche Ansprechpartner*innen vor Ort) in das Projekt reist. Dies ist vor allem in persönlichen Krisen- und Konfliktsituationen schwierig. Auch die Dauer ist deutlich kürzer als bei einem klassischen Freiwilligendienst: egal ob ein Tag, eine Woche oder mehrere Monate – alles ist möglich. Nur leider kannst du in dieser Zeit kaum Teil der örtlichen Community werden, Freundschaften aufbauen, dich mit den Menschen vor Ort auseinander setzen oder von der lokalen Organisation eingearbeitet werden. So ist es für beide Seiten eine schlechte und unbefriedigende Erfahrung. Speziell bei Projekten mit Kindern kann sich eine kurze Dauer eher negativ auf alle Beteiligten auswirken. Die Tatsache, dass bei den meisten Unternehmen keinerlei Nachweise (z.B. polizeiliches Führungszeugnis) einzureichen sind, wirkt auch erst einmal positiv – ist allerdings bei genauem Hinsehen und bei der Arbeit mit Menschen, speziell mit Kindern und Jugendlichen, nicht empfehlenswert.

     

    Hinter den kommerziellen Anbietern stehen oft große Tourismuskonzerne, die in erster Linie ihren eigenen Gewinn maximieren wollen und nicht an interkulturellem oder gar nachhaltigem Engagement interessiert sind. Im Verhältnis entstehen bei einem Voluntourismus-Komplettangebot relativ hohe Kosten, die in der Regel nicht in die lokalen Projekte fließen, sondern in die Unternehmen selbst.

     

    Einen Freiwilligendienst (FIJ), wie du es auf unserem Portal findest, scheint auf den ersten Blick zwar etwas komplizierter als Voluntourismus-Projekte, dafür ist es aber auch qualitativ hochwertiger und bietet daher sowohl für dich als Freiwillige*r als auch für die Organisationen vor Ort eine super spannende und tolle Erfahrung.

  • Wieso kann ich bei euch keine Freiwilligendienste ab einer Woche finden?

    Die meisten Projektstellen, die du bei uns findest, dauern zwölf Monate und einige sechs oder drei. Das liegt daran, dass wir davon überzeugt sind, dass sowohl die Freiwilligen als auch die Partnerorganisationen im Gastland erst nach einer bestimmten Dauer vom Freiwilligendienst profitieren. Sie sind daher sehr viel nachhaltiger als Projekte, in denen alle paar Wochen neue Freiwillige kommen.

     

    Die beiden unterstützenden Ministerien (BMFSFJ und BMZ) denken ähnlich, weshalb eine finanzielle Unterstützung erst ab sechs Monaten beginnt. Du als Freiwillige*r tauchst in eine fremde Kultur ein, lernst neue Menschen und Aufgaben kennen und wirst im besten Fall über dich hinauswachsen. Die Partnerorganisation vor Ort rechnet mit deiner Unterstützung und arbeitet dich in der ersten Zeit ein, damit du dann selbstständig Aufgaben erledigen kannst.

     

    Du findest auf freiwillig-freiwillig aber auch Projekte ab drei Monaten. All diese Projekte werden ebenfalls von der Agentur für Qualität in Freiwilligendiensten (Quifd) kontrolliert. Um wiederum sowohl für die Freiwilligen als auch für die Partnerorganisation vor Ort den größten Nutzen aus dem Freiwilligen Internationalen Jahr herauszuholen, sind hier jedoch nicht alle Einsatzfelder vertreten. Projekte, in denen es darum geht tiefe Vertrauensverhältnisse aufzubauen (zum Beispiel bei der Arbeit mit Kindern), wirst du nicht ab drei Monaten finden.

     

    Wir wollen dir mehr bieten als nur eine Urlaubsreise und haben den Anspruch, das Beste für beide Seiten aus dem Freiwilligen Internationalen Jahr herauszuholen. Wir sind davon überzeugt, dass man das nicht in einem Monat oder gar einer Woche erreichen kann.

  • Was ist Quifd?

    Die Agentur für Qualität in Freiwilligendiensten (Quifd) hat Qualitätsstandards für internationale Freiwilligendienste entwickelt und überprüft regelmäßig, ob die Entsendeorganisationen nach diesen Standards arbeiten.

     

    Das Quifd-Siegel bietet daher einen guten Anhaltspunkt dafür, ob die Organisation vertrauenswürdig ist. In diesem PDF findest du alle Standards, die eine Organisation für ein Quifd-Siegel erfüllen muss.

     

  • Wie lange dauert ein Freiwilligendienst in der Regel?

    Auf freiwillig-freiwillig findest du Projektestellen zwischen drei und 24 Monaten. Die meisten unserer Stellen dauern jedoch ca. zwölf Monate. Wie lange dein Dienst aber genau dauert, steht auf den jeweiligen Stellenseiten.

  • Kann ich mich zusammen mit einem Freund/einer Freundin zusammen bewerben?

    Leider ist es im Allgemeinen nicht möglich, sich gemeinsam zu bewerben. Das hat organisatorische und auch fachliche Gründe. Ihr müsst euch getrennt voneinander bewerben. Ihr werdet merken, dass es Vorteile hat, nicht in der gleichen Einsatzstelle ein Freiwilliges Internationales Jahr zu leisten. Ihr könnt euch besuchen, ein anderes Projekt kennenlernen und euch in der Distanz oft wirkungsvoller unterstützen.

  • Gibt es Bewerbungsfristen?

    Die Bewerbungsfristen und -verfahren für dein Freiwilliges Internationales Jahr sind von Organisation zu Organisation unterschiedlich. Da Organisatorisches wie Visaverfahren oder Impfungen oft langen Vorlauf brauchen, solltest du dich in der Regel knapp ein Jahr vor der geplanten Ausreise mit deiner Bewerbung beschäftigen. Genauere Informationen findest du aber auf den jeweiligen Stellenseiten.

  • Wann startet der Freiwilligendienst immer?

    Beim Großteil der Organisationen beginnt der Freiwilligendienst in den Sommermonaten, in der Regel zwischen Juli und September. Das gilt aber nicht für alle. Einige Organisationen bieten auch Startzeiten in den Wintermonaten zwischen Dezember und März an. Erkundige dich auf den jeweiligen Stellenseiten, die dich über die zumeist feststehenden Startzeitpunkte informieren.

  • Bekomme ich am Ende ein Zertifikat/Zeugnis ausgestellt?

    Ja, am Ende deines Freiwilligen Internationalen Jahres stellt dir deine Entsendeorganisation ein Zertifikat aus.

  • Wird mir mein Freiwilligendienst als Wartezeit bei der Studienplatzvergabe angerechnet?

    Der Freiwilligendienst (aka. Freiwilliges Internationales Jahr) im Rahmen der IJFD- und weltwärts-Programme wird dir in der Regel als Wartezeit bei der Studienplatzvergabe anerkannt.

  • Zahle ich während meines Freiwilligendienstes in die Rentenkasse ein?

    Die Rentenkasse sieht den Freiwilligendienst (aka. Freiwilliges Internationales Jahr) als Auslandspraktikum an. Die ausländische Einsatzstelle zahlt jedoch keine Beiträge für dich in die deutsche Rentenversicherung ein. Solltest du dir diese Zeit später jedoch als Ausbildungszeit anrechnen lassen wollen, kannst du die entsprechenden Beiträge selbst nachträglich einzahlen. Das solltest du aber zeitnah nach deinem Auslandsaufenthalt tun, da eine Nachzahlung Jahre später nicht möglich ist.

Was kostet ein Freiwilligendienst und was bekomme ich dafür?

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  • Was kostet mein Freiwilligendienst?

    Der IJFD wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und weltwärts vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert - allerdings nur anteilig. In beiden Programmen können die Flugkosten, die Kosten für Unterkunft und Verpflegung, Versicherungen und Taschengeld enthalten sein (das hängt von der jeweiligen Organisation ab).

     

    Beide Ministerien fördern die Programme in unterschiedlicher Höhe, maximal jedoch zu 75 Prozent. Für die verbleibenden Kosten ist der Beitrag der Freiwilligen notwendig: daher bitten die Entsendeorganisationen dich, dich an den Kosten deines Freiwilligen Internationalen Jahres zu beteiligen - sonst würden die gemeinnützigen Organisationen dauerhaft keine Freiwilligendienste anbieten können. Insgesamt variieren die erbetenen Beträge von Organisation zu Organisation, da die Kosten beispielsweise nach Land oder Unterbringungsart unterschiedlich sind. Somit geht es im IJFD um ca. 330 Euro für jeden Auslandsmonat bzw. bei weltwärts um ca. 230 Euro für jeden Auslandsmonat. Wenn du also ein Jahr im Gastland verbringst, wirst du gebeten, zwischen 2.800 und 4.000 Euro einzubringen, zum Beispiel indem du in dieser Höhe Spenden sammelst.

  • Was ist in den Kosten meines Freiwilligendienstes enthalten?

    Im Rahmen deines Freiwilligendienstes mit weltwärts und dem Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) werden je nach Anbieter verschiedene Kosten von deiner Entsendeorganisation übernommen: die Flugkosten sind vollständig gedeckt – egal, wo das Ziel hingeht - deine Unterkunft und Verpflegung vor Ort, deine Versicherung, monatliches Taschengeld in Höhe von ca. 100 Euro, was dir zur freien Verfügung steht.

     

    Ob in deinem Projekt diese Kosten abgedeckt sind bzw. dein Anbieter diese Kosten übernimmt, kannst du am einfachsten auf der jeweiligen Projektseite sehen bzw. direkt beim Anbieter erfragen.

  • Was ist ein Unterstützerkreis?

    Dein Freiwilliges Internationales Jahr im Rahmen von weltwärts und dem IJFD wird von der Bundesregierung in unterschiedlicher Höhe finanziell unterstützt - allerdings nur anteilig. Für die verbleibenden Kosten ist der Beitrag der Freiwilligen notwendig: Daher bitten die Entsendeorganisationen dich darum, dich an den Kosten des Freiwilligendienstes zu beteiligen. Da bei vielen Freiwilligen schnell eine hohe Summe zusammen kommt, können die Organisationen auf diese Beiträge nicht verzichten.

     

    Und nun kommt der Unterstützerkreis (oder auch Spenderkreis) ins Spiel: die finanzielle Beteiligung kann durch den Aufbau und die Pflege eines Unterstützerkreises erfolgen - hierzu wirbst du bei Verwandten, Bekannten, Vereinen, Unternehmen, deiner ehemaligen Schule, der lokalen Zeitung, Stiftungen oder anderen Institutionen etc. um Spenden. Für ihre Spenden bekommen sie dann auch eine Spendenbescheinigung und können sie so steuerlich absetzen.

     

    Auf diese Weise werden nicht nur die Kosten für deinen Auslandsaufenthalt gedeckt, sondern du sorgst gleichzeitig auch für Aufmerksamkeit für dein Gastland, dein Projekt und dein freiwilliges Engagement in der deutschen Gesellschaft.

  • Wie finde ich meinen Unterstützerkreis?

    Beim Aufbau und der Pflege deines Unterstützerkreises sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt: du kannst beispielsweise regelmäßig Zeitungsartikel in deiner lokalen Zeitung veröffentlichen, bei einem Flohmarkt mitmachen, eine Spendenaktion auf betterplace.org starten, eine Spendenparty organisieren – und das sind nur ein paar Beispiele. Deine Anbieterorganisation oder ehemalige Freiwillige können dir hier noch viele weitere Ideen liefern und dir mit Tipps zur Seite stehen.

  • Wird mein Flug für meinen Freiwilligendienst übernommen?

    Ja, im weltwärts-Programm wird dein Flug immer von deiner Anbieterorganisation übernommen – egal, ob innerhalb von Europa oder auf einen anderen Kontinent.

     

    Bei Projekten, die zum Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) gehören, werden die Kosten von vielen Anbietern ebenfalls übernommen. Das kann jedoch von Anbieter zu Anbieter variieren. Um sicher zu gehen, frage am besten bei der Organisation direkt an.

  • Bekomme ich während meines Freiwilligendienstes Taschengeld?

    Ja, in Projekten des weltwärts-Programms bekommst ein monatliches Taschengeld in Höhe von ca. 100 Euro (je nach Gastland) ausbezahlt.

     

    Bei Projekten, die zum Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) gehören, wird von vielen Anbietern ebenfalls ein monatliches Taschengeld in Höhe von ca. 100 Euro (je nach Gastland) ausbezahlt. Das kann jedoch von Anbieter zu Anbieter variieren. Um sicher zu gehen, frage am besten bei der Organisation direkt nach. Das Taschengeld steht dir selbstverständlich zur freien Verfügung.

     

    Außerdem hast du weiterhin einen Anspruch auf Kindergeld, wenn alle anderen Voraussetzungen erfüllt sind.

     

  • Bekomme ich während meines Freiwilligendienstes Unterkunft und Verpflegung gestellt?

    Ja, im weltwärts-Programm musst du für deine ortsübliche Unterkunft und Verpflegung nichts extra zahlen. Sie werden von deiner Anbieterorganisation getragen.

     

    Bei Projekten, die zum Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) gehören, werden die Kosten für Unterkunft und Verpflegung von vielen Anbietern ebenfalls übernommen. Das kann jedoch von Anbieter zu Anbieter variieren. Um sicher zu gehen, frage am besten bei der Organisation direkt nach.

  • Habe ich während meines Freiwilligendienstes Anspruch auf Urlaub?

    Ja, du hast einen Anspruch auf Urlaub. Je nach Gastland kann sich die genaue Höhe ändern. Mindestens stehen dir jedoch 20 Tage zu.

  • Muss ich einen eventuellen Sprachkurs selbst bezahlen?

    Im Rahmen des weltwärts-Programms kann deine Entsendeorganisation seit 2018 eine Zusatzförderung für Sprachkurse beantragen, wenn du nur eins der folgenden Kriterien erfüllst:

     

    - Hauptschulabschluss,

    - Realschulabschluss (Mittlere Reife),

    - Freiwillige*r mit fachgebundener Hochschulreife oder Fachhochschulreife (Fachabitur),

    - wenn keine zweite Fremdsprache erlernt wurde.

  • Kommen während meines Freiwilligendienstes weitere Kosten auf mich zu?

    Es können weitere Kosten auf dich zukommen. Je nach Gastland können Kosten in unterschiedlicher Höhe für das Visum anfallen. Außerdem können bei einzelnen Programmen Fahrtkosten zu den Seminarorten entstehen. Diese Kosten solltest du so früh wie möglich in deinen Finanzierungsplan miteinbeziehen.

  • Bekomme ich während meines Freiwilligendienstes weiterhin Kindergeld ausbezahlt?

    Dein Anspruch auf Kindergeld besteht während der staatlich geförderten Freiwilligendienste des weltwärts-Programms und des IJFDs, wenn alle anderen Voraussetzungen erfüllt sind.

  • Bekomme ich während meines Freiwilligendienstes weiterhin (Halb-)waisenrente ausbezahlt?

    Dein Anspruch auf (Halb-)waisenrente besteht während der staatlich geförderten Freiwilligendienste des weltwärts-Programms und des IJFDs, wenn alle anderen Voraussetzungen erfüllt sind.

  • Wie bin ich versichert während meines Freiwilligendienstes und wer zahlt das?

    Während des Freiwilligendienstes bist du umfangreich versichert: Auslandskrankenversicherung, Unfall- und Haftpflichtversicherung (inklusive Invalidität) sind abgedeckt.

     

    Die Kosten werden in der Regel übernommen, aber auch da kannst du am besten noch einmal direkt beim jeweiligen Anbieter nachfragen.

  • Können Kosten, die aufgrund einer Behinderung, chronischen Erkrankung etc. entstehen, für meinen Freiwilligendienst übernommen werden?

    Im Rahmen des weltwärts-Programms können zusätzliche Kosten, die auf Grund einer Beeinträchtigung oder Behinderung entstehen, bis zu einer Höhe von 600 Euro pro Dienstmonat in Absprache mit der Entsendeorganisation übernommen werden, sofern andere Kostenträger diese nicht tragen.

Welche Voraussetzungen muss ich für einen Freiwilligendienst erfüllen?

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  • Welche Voraussetzungen muss ich für einen weltwärts-Freiwilligendienst mitbringen?

    Um deinen Freiwilligendienst im Rahmen des weltwärts-Programms umsetzen zu können, musst du folgende Voraussetzungen erfüllen:

     

    - Alter zwischen 18 und 28 Jahren am Tag der Ausreise (beziehungsweise 35 Jahre bei einer Behinderung oder Beeinträchtigung)

    - Gesundheitliche Eignung

    - Hauptschul- oder Realschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung oder vergleichbaren Erfahrungen oder Fachhochschulreife bzw. Allgemeine Hochschulreife

    - Deutsche Staatsbürgerschaft oder ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht

    - Interesse an anderen Kulturen sowie Engagement

  • Welche Voraussetzungen muss ich für einen Internationalen Jugendfreiwilligendienst mitbringen?

    Um deinen Freiwilligendienst im Rahmen des Internationalen Jugenfreiwilligendienstes (IJFD) umsetzen zu können, musst du:

     

    • - zum Zeitpunkt des Dienstantritts im Ausland die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben,

    - bis zum Dienstende das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben,

    - deinen gewöhnlichen Aufenthaltsort vor deinem Dienstantritt in Deutschland haben.

     

    Dies bedeutet, dass auch unter 18-Jährige einen IJFD ableisten können. Die Entscheidung, ob Minderjährige entsandt werden, trifft jedoch der jeweilige Anbieter/Organisation.

     

     

    Auch junge Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft können den IJFD leisten, wenn sie

     

    - seit mindestens drei Jahren in Deutschland leben,

    - ein entsprechendes Aufenthaltsrecht oder einen entsprechenden Aufenthaltstitel haben und

    - nicht in ihr Heimatland entsandt werden.

  • Ich bin unter 18 Jahre - kann ich trotzdem einen Freiwilligendienst machen?

    Ja, es gibt auch für unter 18-Jährige die Möglichkeit einen Freiwilligendienst zu leisten. Dies ist im Rahmen des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes (IJFD) möglich. Hierbei musst du zum Zeitpunkt des Dienstantritts im Ausland die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben.

  • Ich habe keine deutsche Staatsbürgerschaft, kann ich trotzdem einen Freiwilligendienst leisten?

    Ja, es gibt auch für junge Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft die Möglichkeit einen Freiwilligendienst zu leisten. Für das weltwärts-Programm benötigst du ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht. Beim IJFD musst du mindestens drei Jahre in Deutschland leben, ein entsprechendes/n Aufenthaltsrecht bzw. Aufenthaltstitel haben und darfst nicht in dein Heimatland entsendet werden. Für genauere Informationen wendest du dich am besten an deine ausgewählte Anbieterorganisation.

  • Ich habe kein Abitur, kann ich trotzdem einen Freiwilligendienst machen?

    Ja, du kannst auch ohne ein Abitur einen Freiwilligendienst leisten. Für das weltwärts-Programm reicht ein Hauptschul- oder Realschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung oder vergleichbare Erfahrungen oder die Fachhochschulreife aus. Beim IJFD musst du lediglich deine Vollschulzeitpflicht erfüllt haben – es wird kein expliziter Schulabschluss verlangt. Für genauere Informationen wendest du dich am besten an deine ausgewählte Anbieterorganisation.

  • Ich bin schwul, lesbisch oder bi - was sollte ich beachten?

    Es gibt Länder in denen gleichgeschlechtliche Beziehungen strafverfolgt werden. Wenn du schwul, lesbisch oder bi bist, solltest du dich vor deinem Einsatz über die aktuelle Situation in deinem Wunschland informieren und deine Entscheidung für ein Einsatzland auf dieser Grundlage nochmals überprüfen.

     

    Die International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association (ILGA) ist eine internationale Organisation, die Weltkarten mit Ampelsystem zur Verfügung stellt, welche schnell und einfach zeigen, wie die aktuelle Situation im Land ist. Die Karten werden regelmäßig aktualisiert und sind auch in verschiedenen Sprachen verfügbar.

     

    Außerdem informiert die Hirschfeld-Eddy-Stiftung ebenfalls zu diesem Thema.

     

    Die Entsendeorganisationen können die Situation vor Ort gut einschätzen und beraten dich gerne.


  • Welche Sprache muss ich sprechen?

    Gute Grundkenntnisse der Verkehrssprache(n), die in dem Gastland gesprochen werden, sind sehr hilfreich. Besonders am Anfang helfen sie dir schneller mit der neuen Situation umzugehen. Normalerweise reichen die Schulkenntnisse erst einmal aus und den Rest lernt man in der Regel ziemlich schnell vor Ort. Wenn du dir unsicher bist, sprich mit deiner Entsendeorganisation, ob sie dich bei einem Sprachkurs unterstützen.

  • Muss ich einen Sprachkurs machen?

    Nein, du musst keinen Sprachkurs machen. In der Regel reichen deine schulischen Kenntnisse aus, um dich in deinem Gastland zurecht zu finden. Und vor Ort wirst du schnell merken, dass sich deine Sprachkenntnisse verbessern. Solltest du dennoch das Bedürfnis haben, vor deiner Ausreise einen zusätzlichen Sprachkurs zu besuchen, kannst du dich an deine Anbieterorganisation wenden. Sie können dir Kontakte von guten Sprachschulen in Deutschland und vor Ort geben.

  • Brauche ich ein spezielles Visum und kümmere ich mich selbst um mein Visum?

    Für die meisten Länder außerhalb Europas brauchst du ein spezielles Visum oder Aufenthaltsgenehmigung während deines Freiwilligendienstes. Die Visa-/Aufenthaltsbeschaffung liegt zwar in deiner Verantwortung, aber bitte sprich dich genau mit deiner Entsendeorganisation zu diesem Thema ab. Sie wissen am besten, welche Art von Visum du für welches Land benötigst. Fehler bei der Visabeschaffung können gravierend sein und dein Freiwilliges Internationales Jahr gefährden.

Gibt es eine Betreuung während des Freiwilligendienstes?

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  • An wen wende ich mich bei Fragen zu einem Freiwilligendienst?

    Hast du Fragen zu einem konkreten Projekt oder einer bestimmten Organisation, wendest du dich am besten telefonisch oder per E-Mail direkt an die Organisation selbst. Sie können dir deine Fragen am besten beantworten. Die Kontaktdaten findest du auf der jeweiligen Anbieterseite.

  • Werde ich auf meinen Freiwilligendienst vorbereitet?

    Ja, in der Tat wirst du von deiner Anbieterorganisation optimal auf deinen Freiwilligendienst vorbereitet. Insgesamt gibt es mindestens 25 Seminartage zur Begleitung deines Einsatzes – die vor, während und nach dein FIJ stattfinden.

    Du wirst von den Anbieterorganisationen durch Vorbereitungsseminare auf dein Freiwilliges Internationales Jahr gut vorbereitet. Auch während deiner Zeit im Ausland findet ein Zwischenseminar statt, bei dem du dich mit anderen Freiwilligen und deiner Organisation persönlich austauschen kannst. Auch nach deiner Rückkehr gibt es noch ein Abschlussseminar, was dir dabei hilft, deinen Freiwilligendienst gut abzuschließen.

    Im Gastland selbst übernimmt die Partnerorganisation die Begleitung. Neben einem Ansprechpartner/einer Ansprechpartnerin in den Projekten steht dir ein/e Mentor/in zur Seite, um dich zu unterstützten. Selbstverständlich ist auch deine Ansprechperson in Deutschland im Notfall immer für dich erreichbar.

  • Muss ich für meinen Freiwilligendienst an den Seminaren teilnehmen?

    Ja, die Teilnahme an den Vorbereitungs-, den Zwischenseminaren im Gastland und auch an den Nachbereitungsseminaren ist für dich verpflichtend.

     

    Die Vorbreitungsseminare helfen dir, dich auf deine Zeit als Freiwillige*r im Ausland optimal vorzubereiten. Außerdem lernst du andere Mit-Freiwillige kennen und ihr könnt euch bereits austauschen.

     

    Die Zwischenseminare vor Ort sind wichtige Instrumente, um mögliche Probleme anzusprechen, deinen bisherigen Aufenthalt bewusst Revue passieren zu lassen und für die zweite Hälfte deines Einsatzes neue Energie zu schöpfen.

     

    Die Rückkehrer*innenseminare helfen dir nach deiner Zeit im Gastland mit allen neuen Eindrücken, wieder in deiner Heimat und deinem Umfeld anzukommen.

  • Gibt es während meines Freiwilligendienstes eine Betreuung oder Ansprechperson vor Ort?

    Im Gastland selbst übernimmt die Partnerorganisation deine Begleitung. Neben einem/er Ansprechpartner*in in den Projekten steht dir ein*e Mentor*in zur Seite, um dich zu unterstützten. Selbstverständlich ist auch deine Ansprechperson in Deutschland im Notfall immer für dich erreichbar.

  • Was passiert, wenn ich während meines Freiwilligendienstes im Projekt oder im Wohnort Probleme bekomme?

    Für viele Freiwillige ist ihr Freiwilligendienst gleichbedeutend mit der ersten langen Reise alleine oder auch das erste Mal richtig arbeiten. Du befindest dich in einer fremden Kultur mit fremden Menschen. An diese neue Situation muss man sich gewöhnen, und es ist recht wahrscheinlich, dass es während dieser Zeit auch einmal zu Konflikten kommen wird. Und das ist auch ganz ok und gehört ein Stück weit dazu.

     

    Es ist wichtig, dass du deine Sorgen und Probleme nicht für dich behälst, sondern mit anderen darüber sprichst – sei es mit Kollegen/Kolleginnen, deiner Projektstelle, mit Mit-Freiwilligen, der pädagogischen Begleitung deiner Organisation oder dein*e Mentor*in vor Ort.

     

    Steck den Kopf nicht in den Sand, denn du bist nicht allein! Gemeinsam mit deiner Entsende- und/oder Partnerorganisation wirst du eine Lösung finden!

  • Mein Kind interessiert sich für einen Freiwilligendienst – finde ich hier Informationen dazu?

    Ja, auf freiwillig-freiwillig.de finden Sie alle Informationen rund um einen Freiwilligendienst (auch Freiwilliges Internationales Jahr - FIJ - genannt). Bitte klicken Sie sich am besten einfach gemeinsam mit Ihrem Kind durch unsere FAQs hier und informieren sich zusammen. Sollten Sie konkrete Fragen haben, können Sie sich gerne mit Ihrer Tochter/ Ihrem Sohn gemeinsam bei den jeweiligen Organisationen melden.

  • Kann ich auch mit einer Beeinträchtigung oder Behinderung an einem Freiwilligendienst teilnehmen?

    Ja, du kannst auch mit einer Beeinträchtigung oder Behinderung an den Programmen teilnehmen. Der internationale Freiwilligendienst steht auch Menschen mit Beeinträchtigung oder Behinderung offen. Insbesondere beim weltwärts-Programm gibt es die Möglichkeit, Mehrbedarfe zu finanzieren, wenn sie nicht von anderen Kostenträgern übernommen werden. Es gibt schon viele gute Beispiele von Menschen mit Beeinträchtigung, die einen Freiwilligendienst im Ausland gemacht haben. Lass dich dazu hier inspirieren!

     

    Wenn du darüber hinaus weitere Fragen hast, kannst du dich gerne direkt an unseren Anbieter bezev wenden. bezev ist Kompetenzzentrum für die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung/Behinderung und hat bereits Erfahrungen mit über 80 Freiwilligen mit Beeinträchtigung/Behinderung gesammelt. Der Verein steht dir gern beratend zur Seite, wenn es um Fragen rund um individuelle Mehrbedarfe geht. Dies umfasst alle Bereiche von Unterstützungsbedarfen (Medikamenteneinnahme, Gebärdensprachdolmetschende, Assistenzbedarf uvm.). Auf Wunsch vermittelt dich bezev an ein Netzwerk von Entsendeorganisationen, die gerne inklusiv entsenden und/oder bereits Erfahrung mit Freiwilligen mit Beeinträchtigung/Behinderung haben.

     

    bezev-Ansprechperson für die Beratung von Freiwilligen mit Beeinträchtigung/ Behinderung ist:
    Franziska Koch
    koch@bezev.de
    Telefon: 0201-29 44 12 23

     

Freiwilligendienst - unsere nachhaltige und gemeinnützige Vision

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  • Wer steckt hinter www.freiwillig-freiwillig.de?

    Hinter der Plattform www.freiwillig-freiwillig.de steht ein seit den 60er Jahren gemeinnützig tätiger Verein: beim AKLHÜ e.V. - Netzwerk und Fachstelle für internationale Personelle Zusammenarbeit sind alle Organisationen, die Du auf dieser Seite findest, Mitglied. Der AKLHÜ arbeitet eng mit seinen Mitgliedern zusammen und vertritt gegenüber den beiden relevanten Ministerien (BMFSFJ und BMZ) die Interessen der Mitglieder. Darüber hinaus arbeiten die Mitgliedsorganisationen - unterstützt vom AKLHÜ - stetig an der Qualität ihrer Projekte. Um alle Freiwilligendienststellen der Organisationen auf einen Blick darzustellen, wurde www.freiwillig-freiwillig.de geschaffen. 

  • Was ist eure Vision des Freiwilligendienstes oder auch Freiwilligen Internationalen Jahres?

    Freiwillig etwas dafür tun, dass das Leben etwas gerechter wird? Freiwillig an einer besseren Zukunft arbeiten und gleichzeitig seinen Lebenslauf verbessern? Freiwillig freiwillig für den Dienst des Guten, von hier in die ganze Welt. Wir bieten dir unvergessliche Erfahrungen, die dir Augen und Türen öffnen und dir nachhaltiges Wissen und essentielle Skills für die Zukunft vermitteln. Durch unsere einfach zugängliche Plattform erhältst du Zugang zu spannenden Möglichkeiten des Freiwilligendienstes.

     

    Wir ebnen den Weg zu internationalen Projekten, die es allen jungen Menschen ermöglichen, einen bereichernden Austausch zu machen und dabei nicht nur neue Kulturen kennenzulernen, sondern auch nachhaltig etwas für Mensch und Umwelt zu tun. Wir motivieren, die Welt und das Leben aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, über sich hinaus zu wachsen und dabei auch etwas Neues über sich selbst zu lernen. freiwillig-freiwillig ist die Tür zu neuen Fähigkeiten und Eindrücken - für alle, überall.

  • Woher weiß ich, dass ich mit meinem Freiwilligendienst auch wirklich etwas Gutes tue?

    Die Projekte, die du auf www.freiwillig-freiwillig.de findest, sind allesamt von Organisationen, die mitunter seit Jahrzehnten im Bereich der Freiwilligendienste tätig sind. Diese Organisationen sind allesamt gemeinnützige Vereine, die ihre Arbeit dem Ziel, eine gerechtere Welt zu schaffen, verschrieben haben.

     

    Darüber hinaus lassen sich alle Organisationen in vorgeschriebenen Abständen von der Agentur für Qualität in Freiwilligendiensten (Quifd) zertifizieren und ein unabhängiges Siegel für ihre gute Arbeit verleihen.